Ktipp Repair-Shampoo

29. September 2018

Repair-Shampoos sollen strapaziertes Haar stärken. Der K-Tipp-Test zeigt aber: Viele ­Produkte schaffen das nicht. Und: Fast ­alle Shampoos enthalten heikle Stoffe.

Einige Repair-Shampoos sollte man meiden. Nach der Anwendung brechen mehr Haare, als wenn man sie nur mit Wasser ­gewaschen hätte – obwohl die Shampoos eigentlich strapaziertes Haar schützen sollten. Das zeigt der Test des K-Tipp mit zwölf ­Produkten. Geprüft wurde, wie viel Haar trotz Shampoos beim Kämmen bricht.

Die getesteten Repair-­Shampoos unterschieden sich in der Schutzwirkung enorm. Je nach Produkt brachen zwischen 0,4 Prozent («Salonplex Reparatur Revolution» von Syoss) und 9,1 Prozent der Haare («Cien Pro Vitamin Shampoo Repair & Care» von Lidl). Zum Vergleich: Bei nur mit Wasser gewaschenen Haarsträhnen brachen 4,3 Prozent der Haare ab. Produkte, bei denen die Strähnen mehr Haare ver­loren als mit Wasser ge­waschene, erhielten eine ungenügende Teilnote. Das waren die Repair-Shampoos von Guhl, Herbal Essences, Kérastase und Lidl. Das Kérastase-­Produkt war mit rund 27 Franken pro Flasche das teuerste im Test – es lan­dete hinter dem Shampoo von Herbal Essences auf dem letzten Platz.